AfD Sachsen: Tracht ist Tradition und keine rechte Meinung!

Die AfD Sachsen hat gegen die Gleichsetzung des Trachttragens mit „rechter Meinung“ protestiert. „Wenn einer ‚ze.tt‘-Autorin Bilder von ‚Rechtskonservativen und besoffenen, sexistischen Männern in den Kopf‘ schießen, wenn sie an Trachten denkt, braucht sie wohl Hundebabys, um wieder klar im Kopf zu werden“, schimpft Generalsekretär Uwe Wurlitzer. „Trachten sind gelebte Tradition und Ausdruck von Vielfalt von den Pommern über die Sorben bis hin zu den Bayern. Sie werden immer zu bestimmten Anlässen getragen, um sich der Wurzeln der eigenen Kultur bewusst zu werden und diese nicht zu vergessen. Wer sie als Symbol für ‚alte Zeiten und Rollenbilder‘ missdeutet, als ‚sich alles nur um Familie und Eigentum drehte‘, hat seine Persönlichkeit auf dem Altar eines identitätslosen Europa geopfert.“


Wurlitzer konstatiert belustigt, dass „Rechte“ auch Jeans tragen. „Die Autorin wird wohl ihre Garderobe noch viel präziser hinsichtlich ihrer ideologischen Unverdächtigkeit überprüfen müssen. Überdies argumentiert sie selbst unlogisch, wenn sie ein Dirndl als ‚Verkleidung, mit der ich nicht viel anfangen konnte und mich auch nicht groß identifizierte‘ kritisiert, ihren Artikel aber beendet mit den Worten: ‚Ich hoffe, dass irgendwann Zeiten kommen, in denen ich mein Dirndl wieder mit Stolz anziehen werden kann‘. Im Übrigen sind es nicht nur ‚rechte Politiker‘, die ‚Maß-Bier in der Tracht saufen‘ – selbst Claudia Roth und die Spieler von Bayern München tun das.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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