AfD Sachsen: Steuergenderismus – ist das grün oder kann das weg?

Die AfD Sachsen hat die Grünen-Forderung nach geschlechtsneutraler Modernisierung der Formulare für die Steuerklärung als weiteren Schritt in die politische Bedeutungslosigkeit gewürdigt. „Erneut wollen ein paar gelangweilte Überdrehte mit Formalismus die Bürger gängeln“, ärgert sich Landesvize Thomas Hartung. „Da räumt selbst Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckhardt nach der Saarlandwahl ein, dass die Themen der Partei nicht gerade wahrgenommen werden als der ‚heiße Scheiß der Republik`- und dann kommt Lisa Paus, Sprecherin für Steuerpolitik der Grünen-Bundestagfraktion, mit solchem Blödsinn daher. Kein Wort von Steuervereinfachung, erst recht nicht von Bildung, Grenzsicherung, Rückführung von illegalen Einwanderern... nein, Formulare sind jetzt der Feind.“


Andererseits fragt sich Hartung, wie es denn die Grünen gerne hätten. „Einfach Frau und Mann umkehren geht nicht, das wäre männerfeindlich. Bei einer Modernisierung nach der Höhe des Einkommens würden die geringer Verdienenden in der staatlichen Wahrnehmung unverdient in den Hintergrund gedrängt – ein völlig falsches Signal gerade in einer Zeit, da es um ‚Gerechtigkeit für alle‘ geht. Wir raten zu einer legislaturperiodenüberdauernden Expert_Innen-Kommission, die sich dieser Frage widmet. Zu bedenken ist auch, die Ehe und damit die gemeinsame steuerliche Veranlagung von (mindestens) zwei Menschen abzuschaffen: für das hehre Ziel der Steuererklärungsformular-Gerechtigkeit lohnt sich dieses Opfer schon. Und woher weiß der zuständige Finanzbeamte, ob man angesichts von Genderfluidität auch nächste Woche noch ein Mann ist? Da sollten die Grünen schon etwas weiter denken.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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