AfD Sachsen: Spielt Michael Kretschmer Wendehals?

Die AfD Sachsen hat Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer vorgeworfen, mit seiner Warnung vor übertrieben politisch-korrekten Formulierungen Wahlkampfgetöse zu betreiben. „Wer nach dem parlamentarischen Start monatelang auf die AfD Sachsen einschlägt, die sich schon in der Präambel des Landtagswahlprogramms gegen Sprachverbote ausspricht, und sich jetzt diese Forderung zu eigen macht, den nenne ich Wendehals“, erklärt Generalsekretär Uwe Wurlitzer. „Es ist schäbig und ein Stück weit verlogen, dass uns aus den Reihen der CDU immer wieder billiger Populismus unterstellt wird und nun deren Funktionäre und Mandatsträger oft die gleichen Dinge beklagen.“


Wurlitzer verwies weiter darauf, dass Kretschmers Warnung auf dem Kongress des Verbandes Deutscher Lokalpresse exakt das wiedergibt, was Spitzenkandidatin Alice Weidel zum Kölner Parteitag erklärt hatte. „Aber wenn zwei dasselbe sagen, ist es noch lang nicht das gleiche. Vor allem geht es gar nicht primär um die grundsätzliche Nennung der Nationalität von Straftätern. Denn würden diese Kriterien immer und explizit genannt, zeigte sich ja ein klares Bild der Häufigkeiten – und dann sind es keine Vorurteile mehr, sondern empirisch abgesicherte Urteile. Ich werde den Verdacht nicht los, dass des Pudels Kern nicht im ‚Nichtbefeuern von Vorurteilen‘ liegt, sondern im ‚Nicht mehr verschleiern können von Fakten‘. Willkommen in der Realität, Michael Kretschmer.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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