AfD Sachsen: Rausgeschmissenes Gebührengeld für Pseudoexperiment!

Die AfD Sachsen hat das angekündigte Social-Factual-Format „Diktator“ (ZDF neo) als rausgeschmissenes Gebührengeld für ein Pseudoexperiment kritisiert. „Es ist ein Unding, sich mittels eines einwöchigen Bunkerexperiments mit je vier Männern und Frauen damit zu brüsten, dass so direkt, emotional und aktuell das Thema Diktatur in Deutschland noch nie erzählt wurde“, erklärt Landesvize Thomas Hartung. „Das Dritte Reich und die DDR in einen Topf zu werfen, grenzt an Geschichtsfälschung: dadurch werden u.a. die Verbrechen des Nationalsozialismus relativiert, erkannte bereits Eckhard Jesse. Die DDR jedoch auf eine Stufe mit einem ‚Lager‘ zu stellen, in dem es weder Telefon oder Massenmedien, jeden Tag dasselbe zu essen und nur Wasser und Tee zu trinken sowie Uniformzwang gab, ja dass man sich nur mit Kernseife waschen und die Fenster nur ankippen dürfe, ist eine unerträgliche Simplifizierung von Alltag eines Systems, in dem sich Millionen Menschen entwickeln konnten. Und dieser Unsinn wird mit unseren Gebühren bezahlt.“


Hartung stört daneben die Gleichsetzung von Diktatur und Regelhaftigkeit. „Dass ein Dresdner Teilnehmer als Modeblogger vor allem darüber nachdenkt, wie weit man sich mit seinem Kommunikationsverhalten via Handy oder Facebook einer freiwilligen Überwachung unterzieht, zeigt die Prioritäten einer Generation, die Demokratie mit Beliebigkeit verwechselt. ‚Fehlen die Spielregeln oder sind sie selbst, ist also der Gesellschaftsvertrag ständiges Thema politischer Auseinandersetzung, dann kann diese auch nicht funktionieren‘, erkannte bereits Ralf Dahrendorf. Die AfD ist die einzige Kraft, die dem Land seine verlorenen Regeln zurückbringen wird.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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