AfD Sachsen kritisiert unprofessionelle Berichterstattung der „DNN“!

AfD Sachsen kritisiert unprofessionelle Berichterstattung der „DNN“!
 
Die AfD Sachsen hat die Berichterstattung der Dresdner Neuesten Nachrichten DNN zur CDUVeranstaltung
mit Birgit Kelle als einseitig, unausgewogen, parteilich und damit höchst unprofessionell kritisiert. „In dem Text mit unklarer Autorschaft sind fast lehrbuchhaft die meisten Fehler vereint, die Journalisten machen können“, ärgert sich Landesvize Thomas Hartung, selbst jahrelang leitender Redakteur und Journalistenausbilder.
„Die Berichterstattung ist einseitig, da sie sich vor allem dem linksgrünen Protest gegen die Veranstaltung widmet; damit bleibt der Text formalistisch ohne inhaltlichen Anspruch. Die Berichterstattung ist unausgewogen, da von fünf Absätzen mit 266 Wörtern allein vier mit 190 Wörtern auf diesen Protest entfallen. Und die Berichterstattung ist parteilich, da zwar ausgiebig und fremdwortreich ein ‚Kommando Kelle‘, aber weder die CDU‐Organisatoren noch die Autorin geschweige die beteiligte Polizei zu Wort kommen – womit der eherne Grundsatz ‚Check – Gegencheck – Recheck‘ verletzt wird. Den Gipfel der Unprofessionalität stellt dann das Zusammenschreiben des Inhalts der Veranstaltung mit der Quellenabgabe ‚Laut Sächsischer Zeitung‘ dar – das ist nicht nur unoriginell, sondern ein publizistischer Offenbarungseid.“
 
Fraglich, ob die DNN überhaupt noch Redakteure beschäftigt
 
Für Hartung ist damit zunächst zweifelhaft, ob eine Berichterstattung über die Veranstaltung oder nur die Skandalisierung des Protests geplant war, so dass eine Teilnahme für überflüssig erachtet und die inhaltliche Übernahme von einem Konkurrenzmedium von vornherein einkalkuliert wurde.
„Publizistische Objektivität kann u.a. durch Merkmale wie Strukturierung, Perspektivenvielfalt, Vollständigkeit, Vermeidung von Meinungsverzerrung oder Ausgewogenheit bestimmt werden (Ruß‐ Mohl 2002, Bentele 2008, Wagner 2012 u.a.) – all dies lässt der Text vermissen“, so Hartung.
Diese Merkmale gehörten aber zur Grundausstattung publizistischen Wissens, das im Volontariat oder im Studium vermittelt wird. „Da sie hier fehlen, ist fraglich, ob dieser Text überhaupt von ausgebildeten Redakteuren geschrieben wurde, denn Journalist darf sich in Deutschland jeder nennen, der Beruf ist nicht geschützt. Das würde ins Bild der zunehmenden Deprofessionalisierung der Medienproduktion und der Auslagerung der Textproduktion an Freie mit zweifelhafter Qualifikation passen. Die Abonnenten und Käufer werden entscheiden, ob und wie lange sich ein Medium solcher Qualität am Markt behaupten kann“, resümiert Hartung.
 
Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender AfD Sachsen/Kommunikation
0163/4013084
thomas.hartung@afdsachsen.de

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