AfD Sachsen: Köpping will religiöse Themen setzen, die keine sind!

 
AfD Sachsen: Köpping will religiöse Themen setzen, die keine sind!

Die AfD Sachsen hat Integrationsministerin Petra Köpping aufgefordert, sich nicht in unterstellte religiöse Belange der Landeskirchen einzumischen, die für die Kirchen gar nicht relevant sind. „Der von Köpping zu erarbeitende ‚Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensformen enthält unspezifische Pläne zur gleichberechtigten Teilhabe nicht nur von homo‐, sondern auch trans- und intersexuellen Menschen“, erklärt Landesvorstand Ulrich Oehme, zugleich Bundesvorstand der „Christen in der AfD“ (ChrAfD). „Das wird weder den verschiedenen Orientierungen noch den Glaubensrichtungen gerecht und damit religiöser Unfrieden gestiftet. So haben sich bis auf die Kirchen von Hessen‐Nassau, die rheinische und die Landeskirche Berlin‐Brandenburg‐schlesische Oberlausitz alle anderen Kirchen, auch die sächsische, dagegen entschieden, homosexuelle Paare zu trauen. Und Papst Franziskus stellte jüngst fest, dass es keinerlei Fundament dafür gäbe, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes über Ehe und Familie Analogien herzustellen. Sich über diese Glaubenssätze hinwegzusetzen, zeugt ebenso von Intoleranz wie von Arroganz und spricht der ministerialen Bezeichnung Köppings Hohn.“

Köpping sollte sich lieber mit Flüchtlingen ins Benehmen setzen!

Gerade zum Thema Homosexualität sollte sich die Ministerin nicht mit den christlichen Kirchen, sondern mit den Flüchtlingen aus islamischen Ländern ins Benehmen setzen, fordert Oehme. „Von Anbeginn wird vom Hass berichtet, der in den Unterkünften schwulen und Trans‐Flüchtlingen von Landsleuten entgegenschlägt. So mussten in Bayern und Berlin eigene Homosexuellen‐Unterkünfte geschaffen werden. Unter anderem sei in Bayern eine lesbische Äthiopierin von Landsleuten geschlagen und ein schwuler Iraker von Mitglieder eines Schlägertrupps drangsaliert worden, die ihn bereits in der Heimat misshandelt hätten. Da ist es ein völlig falsches Signal, mit dem Schwerpunkt ‚Homo‐Ehe‘ jetzt die Kirchen ins Gebet zu nehmen.“
Und dies umso mehr, da Köpping als Signal für Toleranz selbst zwei homosexuelle Syrer aufnahm, die im Asylheim schikaniert wurden, ärgert sich Oehme. „In ihren Heimatländern wird Homosexuellen in den Umam oftmals ihr Muslimsein abgesprochen, sie werden als psychisch Kranke eingestuft und ausgegrenzt. Mancher ruft gar zu ihrer Tötung auf. In Deutschland sollen dagegen die Kirchen ideologisch motiviert verpflichtet werden, Homosexuelle in jeder Beziehung Heterosexuellen gleichzustellen. Hier wird nicht nur der zweite oder dritte, sondern der zehnte Schritt vor dem ersten gemacht. Lieber soll Köpping in ihrem Zuständigkeitsbereich dafür sorgen, dass in Flüchtlingsunterkünften keine Übergriffe aus geschlechtlichen oder religiösen Gründen erfolgen.“

Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
stellv. Landesvorsitzender/Kommunikation
0163/4013084
thomas.hartung@afdsachsen.de
 
 

Archiv

Zurzeit sind keine Nachrichten vorhanden.

Diese Seite verwendet Cookies.