AfD Sachsen: keinen weiteren Cent für die Türkei!

Die AfD Sachsen hat das Ansinnen des türkischen Vize-Regierungschefs und Finanzministers Mehmet Simsek nach deutscher Wirtschaftshilfe zurückgewiesen. „Nur wenige Wochen nach den Nazi-Vorwürfen uns jetzt das Geld aus der Tasche zu ziehen ist unverfroren“, ärgert sich Generalsekretär Uwe Wurlitzer. „Der gescheiterte Militärputsch und seine politischen Turbulenzen sowie eine Reihe blutiger Anschläge haben Investoren ver- und ausländische Besucher abgeschreckt. Nicht zuletzt Erdogans Verfassungsreferendum trug dazu bei, dass der Europarat die Türkei erstmals seit 13 Jahren wieder unter volle Beobachtung gestellt hat. In dieser Situation der Rückkehr zu einer Normalität in den deutsch-türkischen Beziehungen das Wort zu reden zeugt von unglaublicher Dreistigkeit, ja Arroganz.“


Wurlitzer verweist andererseits darauf, dass das windelweiche Verhalten der Regierung Merkel diese Dreistigkeit erst herausfordert. „Die Türkei erhält bereits Millionen an Kindergeld für in der Türkei lebende Kinder. Monatlich sind auch Millionen an Krankenkassenbeiträgen für Familien in der Türkei fällig. Jeder vierte in Deutschland lebende Türke lebt als Sozialhilfeempfänger ebenfalls auf unsere Kosten. Und nicht zuletzt: die Türkei erhält bis 2020 EU-Beitrittshilfen in der Höhe von 4,5 Milliarden Euro. Jetzt muss Erdogan einfach zeigen, dass er nicht nur autokratische, sondern auch wirtschaftliche Kompetenz besitzt. Daher: keinen weiteren Cent für die Türkei.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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