AfD Sachsen: keine staatlich finanzierte Fake-Forschung!

Die AfD Sachsen hat die Rechtsextremismus-Studie der Ost-Beauftragten Iris Gleicke (SPD) als staatlich finanzierte Fake-Forschung kritisiert. „Weder inhaltlich noch methodisch ist das Machwerk auch nur ansatzweise aussagekräftig“, empört sich Landesvize Thomas Hartung. „Es ist ein Unding, von zwei Regionen in Sachsen und Thüringen auf Ostdeutschland zu schließen. Es ist weiter ein Unding, von gerade einmal 40 qualitativen Interviews auf Repräsentativität zu schließen. Es ist drittens ein Unding, als Gesprächspartner vor allem Vertreter der Linken, Grünen und der SPD in einer merkwürdigen Mischung aus Anonymität und Nicht-Anonymität zu befragen. Aber es ist vor allem ein Unding, dass unter den genannten Namen nicht alle echt sind: von der MdL bis zum Freitaler Stadtrat. Vielleicht sollte die Bundesregierung, die gerade angeblich Fake-News im Netz durch schnelle Löschungen bekämpfen will, damit anfangen, zuerst die eigenen Studien zu überprüfen.“


Der Ex-Dozent kritisierte daneben die Autorenqualifikation als unzureichend. „Von den aufgeführten sechs Verfassern neben Prof. Walter sind drei wissenschaftliche und drei gar nur studentische Hilfskräfte – d.h. selbst noch im Ausbildungsprozess zu sozialwissenschaftlichen Methoden. Das merkt man dem Untersuchungsdesign – leider – an. Falls die Daten aus dieser Studie überhaupt etwas taugen, dann dazu, die negativen Stereotype und Vorurteile von politisch Linksstehenden über ‚Rechte‘ zu illustrieren. Der Verdacht liegt nahe, dass hier Ergebnisse herbeigeforscht wurden, die von vornherein feststanden, aber von der Bundesregierung als Beweis dafür verkauft werden, dass und warum Ostdeutschland anfälliger für Rechtsextremismus sei. Das ist für eine Regierung beschämend und unwürdig.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

Archiv

Zurzeit sind keine Nachrichten vorhanden.

Diese Seite verwendet Cookies.