AfD Sachsen: keine Mehrsprachigkeit bis zum Abitur!

Die AfD Sachsen hat den Beschluss des niedersächsischen Landtags scharf kritisiert, die Förderung der Mehrsprachigkeit so weiterzuentwickeln, dass die Herkunftssprache in allen Schulformen auch in der Mittel- und Oberstufe als Fach Zeugnisrelevanz erhält. „Dieses völlig falsche Signal ist integrationshemmend und führt mindestens zu parallelen Schulhofsprachen“, erklärt Landesvize Thomas Hartung. „Hinzu treten zwei weitere Probleme. Zum einen der Lehrkräftemangel, der zur Einstellung von Quereinsteiger ohne pädagogische Ausbildung führt. Zum zweiten die zunehmende Unübersichtlichkeit der Lehrpläne durch eine Erweiterung des Fremdsprachenangebots durch bspw. Farsi oder Polnisch bis hin zur Abiturreife. Das alles führt nicht zu einem besseren Bildungsniveau, sondern zu schlechteren Deutschkenntnissen.“


Für Hartung zeugt der Beschuss daneben von falschen Prioritäten. „Für die länger hier Lebenden hat man es 20 Jahre lang nicht fertiggebracht, Schulen und deren Toiletten in einen gebrauchsfähigen Zustand zu versetzen: Niedersachsens Schulen verzeichnen einen Sanierungsstau von drei Milliarden Euro (2016). Hier hätte der Landtag ein Zeichen setzen müssen.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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