AfD Sachsen: Deutschtraining statt Kondomtraining!

Die AfD Sachsen hat das Kondomtraining für Flüchtlinge des Aidshilfe Göttingen e.V. scharf kritisiert. „Statt Männern aus anderen Kulturkreisen die Gepflogenheiten des Landes wie bspw. die Gleichberechtigung nahezubringen, wird ihnen beigebracht, was bei Kondomkauf und –benutzung zu beachten ist“, ärgert sich Landesvize Thomas Hartung. „Das zeugt vor allem von einer irrsinnigen Verwechslung der Prioritäten. Wer glaubt, Kondomprobleme seien normale Männerprobleme in Irak, Ägypten, Libyen oder Syrien, den Ländern, aus denen die Kursteilnehmer kommen, hat keinerlei Ahnung von irgendwas. Sex vor der Ehe, auf Arabisch ‚zina‘ genannt, ist in den Herkunftsländern kein Tabu, sondern ein Verbrechen, das sogar mit dem Tod bestraft werden kann. Deutschtraining statt Kondomtraining muss die Devise lauten! Die WELT schrieb erst diese Woche über Hamburger Flüchtlinge, die eine ‚unsichtbare Grenze zwischen den Bürgern und sich‘ wahrnehmen - aber weder Englisch geschweige Deutsch sprechen. Hier muss man ansetzen.“


Für Hartung sind solche Kurse auch darum obsolet, weil der Asyl- und Bleibestatus der Betroffenen unklar ist. „Diese Menschen sollten zunächst lernen, wie man arbeitet und seinen Unterhalt verdient, sich benimmt, und wie man Respekt zollt für das, was man bekommt: Lebensunterhalt, Unterkunft, medizinische Versorgung. Außerdem handelt es sich um einen klassischen Fall von Steuerverschwendung. Wem so ein Unsinn einfällt, soll ihn auch selbst finanzieren. Es ist unerträglich, dass für solche Kondom- oder auch Flirtkurse Steuergelder verschleudert werden, während Schulen, Schwimmbäder und Sportanlagen verfallen.“


Für Rückfragen:
Dr. Thomas Hartung
0178/5443426
thomas.hartung@afdsachsen.de

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